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Trennwand. Aus einem Raum, zwei Räume zaubern

Aus einem Raum zwei Räume zaubern

Manchmal ist ein großer Raum einfach viel zu groß: Dann soll die Arbeitsecke aus dem Wohnzimmer einen eigenen Raum bekommen, das Klo vom Badezimmer abgetrennt oder ein zweites Kinderzimmer entstehen. Mit Wänden aus Porenbetonstein geht das ganz einfach und lässt sich vom Heimwerker selbst erledigen. Da der Werkstoff nicht nur ein geringes Gewicht aufweist, und sich leicht verarbeiten lässt, kann auch der ambitionierte Selbermacher die Trennwand bauen – und so aus einem Raum zwei Räume zaubern.

trennwände

Porenbetonstein von Kemmler

Zwar sind die Steine aus Porenbetonstein massiv, doch sie lassen sich problemlos sägen und bearbeiten. Schlitze für Elektroleitungen werden einfach in das Material gefräst, Löcher für Steckdosen und Lichtschalter ausgebohrt und dank der passenden und für Porenbetonstein geeigneten Dübel und Schrauben halten alle Lasten sicher an der Wand.

Aus Planbauplatten schnell gemauert

Ist der ursprüngliche Raum mindestens 20 Quadratmeter groß, lassen sich leicht zwei kleinere Räume daraus gestalten. Die Planbauplatten aus Porenbeton werden in Fachbaumärkten wie zum Beispiel Kemmler entweder 10 oder 11,5 Zentimeter dick angeboten. Die Menge der benötigten Steine lässt sich leicht aus der Größe der Wandfläche berechnen, die gemauert werden soll.

Dabei sollte ein wenig mehr Material vorhanden sein, damit es auch dann noch reicht, wenn etwas Verschnitt entsteht. Sinnvoll ist es, mit einer maßstabsgetreuen Skizze das Vorhaben zu planen. Als erstes ist diese auf den Boden zu übertragen, auf dem die Mauer errichtet werden soll. Dabei muss ein eventueller Spielraum für Türen eingeplant werden. Ist der Boden eben und sauber, kann direkt darauf die erste Lage der Platten in einem Dünnbettmörtel erfolgen.

Sind Unebenheiten vorhanden, sollten diese auf eine Lage Kalkzementmörtel gelegt werden, die alle Unebenheiten ausgleicht. Als erstes werden die Endsteine gesetzt, zwischen die eine Richtschnur gespannt wird. Alle anderen Platten lassen sich jetzt ganz einfach daran ausrichten. Gummihammer und Wasserwaage helfen dabei, jeden einzelnen Stein waagerecht und lotrecht auszurichten.

Immer im Verband arbeiten

Der Mörtel lässt sich einfach mit einer Plankelle auftragen, die so groß ist, wie die Platten dick. Damit die Mauer hält, werden die Fugen gegeneinander versetzt angeordnet und im Verband gemauert. Die Porenbetonsteine lassen sich leicht in der richtigen Größe zusägen, so dass die Lücken an den Seiten mit kürzeren Stücken gefüllt werden können.

Wird dabei ein Sägewinkel verwendet, gelingen die Kanten akkurat und werden sicher waagerecht. Bei einer Wand, die um die Ecke geführt werden soll, wird jeweils von beiden Seiten bis zur Ecke gemauert. Lot und Wasserwaage sollten ständig im Einsatz sein und immer wieder prüfen, ob jeder Stein wirklich gerade in der Wand sitzt. Dann fällt hinterher das Verputzen, das Anbringen der Fliesen oder der Verkleidung deutlich leichter. Jede Lage der Porenbetonsteine ist auf eine Lage Dünnbettmörtel zu setzen. Dabei sind auch die Stoß- und Lagerfugen mit Mörtel zu versehen.

Der Mörtel kann entweder auf die Steine aufgetragen werden, die schon die Wand bilden, oder er wird auf die Planbauplatte aufgetragen, die eingebaut werden soll. Wird jede Lage, nachdem sie gemauert wurde, mit einem Schleifbrett für Porenbeton abgezogen, wird die Oberfläche ordentlich und gerade. Damit die Trennwand sicher hält, sollte sie im bereits vorhandenen Mauerwerk ordentlich verankert werden.

Das funktioniert mit nicht rostenden Mauerankern aus Edelstahl, die mit speziellen Porenbeton-Nägeln in der Trennwand befestigt werden. Zwei Zentimeter unter der Decke ist Schluss mit Mauern: Der Deckenanschluss sollte elastisch erfolgen. Der noch vorhandene Zwischenraum wird einfach mit Montageschaum gefüllt. Soll eine Tür eingebaut werden, wird die Öffnung mit einem Flachsturz oben verschlossen.

(Foto: © photowahn – Fotolia)

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